28.02.2018: Bauunternehmen sind erfolgreich mit BIM

Der Blick in die Arbeitswelt von modernen Straßen- und Tiefbauunternehmen zeigt: Das arbeiten mit Modellen (BIM) setzt sich immer mehr durch. Und das aus gutem Grund. Denn 3D-Modelle von Bauvorhaben, wie sie bei BIM-Anwendungen Standard sind, ermöglichen eine strukturierte Bauabwicklung und minimieren Ausführungsrisiken.

Leider ist es noch immer so, dass viele Planer mit 2D-Unterlagen arbeiten und sich dem Thema BIM verwehren. Welche Gründe könnte das haben? Ein wichtiges Argument ist sicherlich, dass BIM-Anwendungen alle Baudetails schonungslos offen legen und somit eine möglicherweise mangelhafte Planung entlarven.

Wie kann eine Lösung aussehen? Klar ist, dass der Weg hin zur Nutzung von BIM-Anwendungen im Straßen- und Tiefbau unumkehrbar ist. Deshalb ist es einmal mehr notwendig, dass Planer und ausführende Unternehmen Hand in Hand arbeiten. Ziel muss es sein, dass es eine durchgehende Prozesskette auf der Basis von 3D-Modellen gibt - vom Entwurf bis zur Abrechnung und Bewirtschaftung des Bauwerkes.

Dann wird auch endlich Schluss damit sein, dass die detaillierte Ausführungsplanung und somit auch das Haftungsrisiko vom Planer auf den Ausführenden verschoben wird, wie es derzeit noch gängige Praxis im Bauwesen ist.

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