14.03.2016: isl-kocher erweitert CAD-Funktionen seiner Software

Eigentlich ist die CAD-Technologie auf der Basis von zwei Dimensionen (2D) eine im Bauwesen veraltete Arbeitsweise vom Stand der 1980er Jahre. Denn der Zukunft gehört das modellbasierte Baustellenmanagement, weil Mengenermittlung und Materialbestellung, Baustellenabwicklung und schlussendlich REB-konforme Abrechnung am effektivsten mit 3D-Modellen handhabbar ist. Bei der Bauablaufplanung kommt als vierte Dimension die Zeit hinzu - dann spricht man von 4D-Modellen.

Trotz dieser Entwicklung zum modellbasierten Arbeiten sagen die Software-Experten von isl-kocher: 2D-Zeichnungen sind nicht überflüssig. Denn Mitarbeiter auf Baustellen wünschen sich 2D-Pläne mit Maßketten, analog oder digital. Am wirtschaftlichsten wäre es, diese Zeichnungen im isl-baustellenmanager aus den vorhandenen 3D-Modellen zu generieren. Wenn nur einige Skizzen benötigt werden, ist die Erstellung aus Modellen in der Regel nicht sinnvoll. Zudem fordern manche Auftraggeber auch weiterhin Bestandslagepläne in den Formaten DXF / DWG oder im amtlichen OKSTRA-Format.

Damit Nutzer des isl-baustellenmanagers auch diese praxisrelevanten Anforderungen optimal mit ihrer Software bewältigen können, entwickeln die Experten von isl-kocher derzeit ein eigenes CAD-Modul. Der Programmbaustein wird wichtige und für die Bauausführung relevante Elemente klassischer CAD-Systeme mit den Anforderungen aus der Vermessung verbinden. Zukünftig werden sich 2D und 3D-Pläne, Skizzen oder Bestandspläne nach der Zeichenvorschrift RAS-Verm, schnell und einfach erzeugen lassen. Die Markteinführung des neuen CAD-Moduls ist für das zweite Halbjahr 2016 vorgesehen.

ISL-Kocher - Intelligente Software-Lösungen